Fresher Dub von The Equalizer

Kilo Jules kam neulich mit diesen The Equalizer Platten um die Ecke. Lest mal, was er dar├╝ber zu sagen hat ­čÖé

Laut meiner Recherche war Jeremy „The Equalizer“ Armstrong auf Vinyl bisher nur mit einer dicken Produktion zusammen mit Danny Red und Manasseh vertreten. Generell h├Ąlt er sich, was Online-Pr├Ąsenz angeht eher bedeckt. Dennoch ist es ein K├╝nstler der gleich mit zwei dicken Doppel-LPs aus dem Hause „Equalizer Records“ anreist, die schwer verd├Ąchtig f├╝r die Position des Dauerbrenners sind.

Nummer eins ist aus dem Jahre 2014. „Return of the Equalizer“ nennt sich die Scheibe. Nummer zwei namens „Flashit Downtown“ wurde 2018 ver├Âffentlicht und beide haben neben einem wundersch├Ânen, grafischen Gatefold auch noch musikalisch einiges zu bieten. Die beiden Langspielplatten stellen musikalische Reisen durch die unterschiedlichsten Facetten des Dubs dar. Diese rote Linie geht nie verloren, dennoch wird von den Musikern der Band gern ausgiebig mit anderen Genres geschmust. Mal tauchen die Tunes in sehr jazzige Elemente ab, an anderer Stelle wird es fast technoid. ├ähnlich wie Strategy auf „Dub Mind Paradigm“, zeigt hier ein Produzent was Dub alles ist, sein kann und darf. Mit dem gleichnamigen Einstieg in das Album (2018) erinnert mich Armstrong an die fr├╝hen Mungos-Hifi und legt mit einer good-mood-dancehall-Stilistik eine solide Basis f├╝r weitere Schmankerl. Der Weg geht weiter ├╝ber stilistische Elemente wie sie 7 Samurai verwendeten – schwerer jazzy Groove. Dann l├Ąuft es ├╝ber noch tiefere Gefilde mit Jazz Poetry und sweetem Gesang. Um dann auf der ersten Seite mit einem wunderbar, tanzbaren „Skenga Remix“ die Plattenseite zu beenden. Auf der B-Seite geht es sehr stark und schwer weiter. Basslastige Tunes brillieren ohne die Verbindung zu Roots, Jazz, instrumenteller Vielfalt und virtuosen Spielereien zu verlieren. Die Versionen bescheren einem dann nochmal Genuss, denn die C & D Seiten laufen wunderbar weiter durch die Lehrfahrt und nimmt die zuvor gespielten Titel nochmal unter die dubbige Lupe. Bei „Return of the Equalizer“ gibt es unter anderem mit „Boogaloo“ einer der sch├Ânsten, alleintragenden Basslines serviert. Mehr dar├╝ber zu reden, wird der musikalischen Brillianz und Atmosph├Ąre nicht gerecht, die der Produzent erschaffen hat.

Alles in allem eine mehr als runde Geschichte, die unbedingt im Doppel-Doppelpack erfahren werden sollte.

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-Kilo Jules

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