Zum Inhalt springen

RWD 2022

Willkommen zum feinen BCSM Jahresrückblick aka RWD 2022!

In unserem musikalisch und bassorientierten Jahresrückblick widmen wir uns den Releases, die dieses Jahr hier auf heavy rotation liefen und werfen einen Blick zurück. 

Los gehts mit den Top LPs, wo es dieses Jahr so einige Highlights gab. Vom verträumten Daydreamflix, dieser Kollabo zwischen Lee Perry und Dubokaj, über zwei ultra deepe LPs auf Khaliphonic bis zum späten Meisterwerk von Horace Andy Midnight Rockers bzw. Midnight Scorchers. Dub ist facettenreich und diese LPs beweisen das. Es haben sich auch zwei LPs mit eingeschlichen, die weniger dubby sind, dafür aber umso intensiver. Das neue Album von O.G. Jiggs z.B., das den Hörer in eine besonders atmosphärische Klangwelt entführt oder auch Selene Saint-Aimes jazziges World Music Spektakel Potomitan. 

Dubokaj meets Lee Scratch Perry – Daydreamflix [Mouthwatering Records]
Selene Saint-Aime – Potomitan (Komos)
King Jammy – Destroys The Virus With Dub (Greensleeves)
O.G. Jiggs – The Land Dictates The Lay Of The Stone (Earth Memory Recordings)
Horace Andy – Midnight Rockers / Midnight Scorchers (On U Sound)
VA – Sounds From The Well Collection 2 (Khaliphonic)
Cosmic Threads – Cosmic Threat (Jahtari)
Undefined – Defined Riddim (Khaliphonic)
Om Unit – Acid Dub Studies II (Self Released)
Chad Dubz – Universal Vibrations (Deep Medi Musik)

Auch bei den Singles und EPs gab es dieses Jahr einiges an hochkarätigen Veröffentlichungen. Sehr gut gefallen hat mir dabei wieder die Musik von Elijah Minelli oder die fulminante Shackleton Platte auf Honest Jons. Außerdem freuten wir uns sehr über die Eene Liebe 7” von unseren Freunden Basskateers und Peter Schlaks. Wer es etwas abstrakter und elektronischer mag, bekommt auf der Kollabo EP von Azu Tiwaline und Al Wootton einiges auf die Ohren. Auch die Pugilist 12″ auf Banoffee Pies Records oder die J:Kenzo Single auf Zam Zam Sounds zählen zu den persönlichen Highlights in 2023.

Elijah Minelli – Creamed Horn (Accidental Meetings)
Frenk Dublin & Tenor Youthman – Fire Just A Shot (Dub Communication)
Shackleton – The Majestic Yes (Honest Jons)
Azu Tiwaline & Al Wootton – Alandazu EP (Livity Sound)
Pugilist – Static (Banoffee Pies Records)
Basskateers & Peter Schlaks – Eene Liebe (Sabali Records)
Breakfake – No Crime (Firmly Rooted Records)
Dubbing Sun, Blue Hill, Warrior Queen, Lady Skavya, Caveman Dub, Piya Zawa & Khoe Wa – Armageddon / Inspiration [Moonshine Recordings]
J:Kenzo – Traverse / Deuce (Zam Zam Sounds)
Ossia – Red X / Information / Drum Tangle Versions (self released)

In 2022 kamen auch einige sehr gute Kassetten heraus. Im Tape Check werden aktuelle Kassetten regelmäßig besprochen und auch hier im Shop haben wir inzwischen wieder eine kleine Auswahl an Kassetten für euch am Start. Zu den diesjährigen Highlights zählen u.a. das Memotone Tape auf Accidental Meetings, Disrupts Water Chip Tape, eigentlich alles, was auf Limbo Tapes erschienen ist und das Live Tape vom Tara Clerkin Trio, deren Interpretation von Jazz ich dieser Tage erst live bestaunen durfte. Tip!

Auf BCSM Tapes konnten wir euch dieses Jahr leider nichts präsentieren. Dafür sind aber für nächstes Jahr gleich 3 Kassetten geplant. Haltet also Augen und Ohren auf.

Repeter – Blue Perfidia [Tropiques Dangereux]
Disrupt – The Water Chip [Zonedog]
O.G. Jigg – Dominion Window [Plaque]
Holy Tongue – Live At Servant Jazz Quarters [Amidah Records]
M.T.F – Under The Blue Moon [Limbo Tapes]
Memotone – Dog [Accidental Meetings]
Carhartt WIP & On U Sound – Relevant Parties Mixtape [Carhartt WIP]
via dekum x _Ichiro [Limbo Tapes]
Tara Clerkin Trio & Pat Benjamin [Bliss Archive]
DJ Old Rat – Rwd Fwd Mix 11 [rwdfwd]

In der Kategorie Reissues konnte man sich ebenfalls einige sehr schöne Dinge (wieder)entdecken. Natürlich haben da wieder Partial Records die Nase vorn mit ihrem enorm guten Output an hochwertigen Dub Reissues. Am besten gefallen haben mir dabei die Neuveröffentlichungen von The Wonderful World Of Weed In Dub von Zion Train present The Tassilli Players und Sound Irations In Dub LP. Gefreut habe ich mich auch über ein Reissue von Kahns Classic Dread auf Deep Medi. Im Bereich Dubstep konnte man sich auch über ein Reissue von Pinchs Klassiker Croydon House freuen, welches leider nur digital erschien, dafür aber mit exklusiven Remixes aufwartet. Absolutes Highlight ist jedoch die massive Dub Box von Al Cisneros, der hier all seine Dub Singles der letzten 10 Jahre vereint hat.

Zion Train present The Tassilli Players – The Wonderful World Of Weed In Dub [Partial Records]
Kahn – Dread / Late Night Blues [Deep Medi Musik]
Synkro – Attack / Jah Love [Dubbed Out]
Sound Iration – In Dub [Partial Records]
Count Ossie & The Mystic Revelation Of Rastafari – Grounation [Soul Jazz Records]
Pinch – Croydon House [Tectonic]
Al Cisneros – Sinai Dub Box [Drag City]
Alpha & Omega – Tree Of Life Vol. 1 & 2 [Mania Dub]
VA – 100 % Dynamite [Soul Jazz Records]
Zulu Warriors – Warrior Dub [Partial Records]

Kommen wir zur letzten Kategorie unseres kleinen Jahresrückblicks. Auch bei den digital only Releases gab es viel gutes Zeug. Die Basskateers haben mit ihrer Takatengi EP für ordentlich Spaß im Dance gesorgt. Ein richtig gutes Dub Album kam von Dub Plantage. Beware Of The Magic Mushrooms solltet ihr unbedingt gecheckt haben. Ebenfalls lohnenswert ist die digital EP von Zun II Zon. Und wer es etwas jazziger mag, kann  auf dem intensiven Propulsion vom Batavia Collective hängenbleiben. Bei mir lief der Tune zumindest auf Dauerschleife dieses Jahr.

Basskateers – Takatengi EP [Sabali Records]
Dub Plantage – Beware Of The Magic Mushrooms [Self Released]
Batavia Collective – Propulsion [R&S Records]
Dubvisionist & Dada Dice – Gun Battle [Perkussion & Elektronik]
aDubta & Ranking Joe – Stop Putin [Oneness Records]
Zun II Zon – Zuntropica [Dubtown Studio]
Studio Gussie Edwards – Outergalactic Dub [Self Released]
The Bug – Absent Riddim [Self Released]
Mind Over MIDI & Paul St Hilaire – Ital Swing [Self Released]
Simma – Tour Dub Yorkshire Vol. 1 [Yorkshire Dub]

Zum Abschluss gibt es noch das aktuelle Basscast, in welchem ich einige meiner Lieblingsplatten zusammengemischt habe. Viel Spaß dabei 🙂

In diesem Jahr konnten wir leider nur eine Plattenveröffentlichung feiern und hoffen, dass nächstes Jahr ein bisschen mehr geht. Genügend Mucke steht jedenfalls bereit 😉 Bereits im Januar werden euch die Goosensei EP und das Kaptan Tape vorgestellt und wir haben noch viel mehr vor. 10 Jahre Blog und 5 Jahre Label werden nächstes Jahr gefeiert und wir haben schon einige Überraschungen und Specials vorbereitetet. Bis dahin, hört doch gerne nochmal in die My Garden EP rein und pumpt das Ding so laut es geht!

Nochmals vielen Dank für den Support über die letzten Jahre. Habt eine gute Zeit im restlichen 2022. Wir sehen uns im nächsten Jahr!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert